01.|02. Juni

Klangkunstprojekt|Vom Geräusch zur Klanginstallation

Samstag und Sonntag|11 - 16 Uhr

In diesem Workshop wurden die Teilnehmer*innen zum Hören und bewussten Wahrnehmen von Klängen und Geräuschen ihrer alltäglichen Umgebung herausgefordert. Dabei ist  der Zusammenhang zwischen visueller und sonorischer Erscheinung thematisiert worden. 

In einer anschließenden Inszenierung von Objekten mit ausgewählten Geräuschen konnten Situationen in einer Installation gestaltet werden.

Der Begriff „Klangkünstler“ wird heutzutage u.a. von DJs, Bands, Komponisten, Klangtherapeuten, Sounddesignern, Yogalehrern, Lautpoeten, Poetry-Slammern, Astrophysikern oder Meeresbiologen verwendet.

Die Tongestaltung als kreatives Arbeiten mit Klängen und Geräuschen findet seine Anwendung in den verschiedensten kulturellen und kommerziellen Bereichen...

 

Wie geht das ?

Verschiedene Geräuschquellen können aufgespürt und mit Adjektiven charakterisiert werden, wie z.B.:

das dumpfe Glucksen der Heizung, das rhythmische Brummen der Lüftungsanlage, das hohe Surren der Leuchtstoffröhren, das prägnante Rascheln einer Jacke, das melodische Gezwitscher der Vögel vor dem Fenster, das intensive Rauschen des Beamers. Die Teilnehmer*innen werden so auf die uns alltäglich umgebenden Geräusche aufmerksam gemacht. Diese Beobachtungen bilden die Grundlage für die gestalterische Arbeit mit Sounds.

Vom Geräusch zur Klanginstallation

Mit einer Audioaufnahme als Ausgangspunkt wird nach einem Ort und/oder Gegenstand gesucht, der durch den experimentellen Umgang mit Klängen verändert werden soll: Das „Tock, Tock, Tock, ...“ einer Ampel wird mit dem „Tick, Tack, Tick, Tack, ...“ einer Uhr verbunden; das Geräusch einer Toilettenspülung kommt aus dem Mülleimer; das Glucksen der Heizung ist in einem Wasserglas zu hören; die Lüftungsgeräusche der Klimaanlage kommen aus dem offenen Fenster; das Rascheln einer Jacke erklingt aus einem Haufen von DIN-A4-Blättern